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Monolith

Artikelnummer: Monolith18

Kurzbeschreibung: Membranfläche. Je mehr, desto besser. War doch klar, oder?

Gewicht: 5.52 kg
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Test in Klang und Ton 6-2019
"In Sachen Kreativität bei der Erschaffung neuer offener Schallwandkonzepte herrscht bei Blue Planet Acoustic kein Mangel: Beim Modell „Monolith“ bediente man sich erstens externer Entwicklerkapazitäten und zweitens eines richtig großen Tieftöners"

In Zusammenarbeit mit Millan Audio. Link: Millan Audio 

Klang (Holger Barske) Ach. Da staunt der Hörtester aber. Eigentlich hatte ich ob der schieren Membranfläche der Monolith damit gerechnet, dass es mich gleich ins Sofapolster drückt, aber weit gefehlt: Das Großkaliber benimmt sich ausgesprochen gesittet, gerade im Bass. Da hat man sich gerade ein bisschen an den in Oberbassregionen etwas „aufgefrischten“ Tieftonbereich üblicher Kleinboxenabstimmungen gewöhnt, dann kommt das hier: Die Monolith überrascht mit einem eher unspektakulär korrekten, aber auffällig weit hinunter reichenden und dezenten Bassbereich. Damit meine ich so richtig Bass, nicht das darüber, was gerne damit verwechselt wird. Ich staune durchaus, was auf Tom Jones‘ „Did Trouble Me“ davon vorhanden ist, war mir bislang gar nicht so aufgefallen. Die Monolith verlangt nach korrekter Aufstellung, und damit sollte man sich ein bisschen Mühe geben. Direkt aufs Ohr zielend isses in den Präsenzlagen mitunter ein bisschen heftig. Etwas mehr Parallelität löst das zuverlässig, dabei muss man aber aufpassen, dass die akustische Mitte nicht verloren geht. Bei uns ist ein Kompromiss zu fi nden, der fast perfekt auf den Punkt ist: Letztlich tausche ich das letzte bisschen Messerschärfe beim Fokus gegen Frieden bei der tonalen Ausrichtung – damit kann ich prima leben. Ganz wichtig ist das zum Beispiel bei dem großartigen Elektrofunk- Album „Future Flora“ der belgischen Band „Black Flower“. Die Bläser können wunderbar warm und voll tönen – wenn man sie lässt. Die Monolith ist zudem bei den kernigen Betas voll in ihrem Element: Kernig, zackig, aber mit einem Schuss Wärme reproduziert sie das Spektakel. Zumindest im Bass ist diese Inkarnation der offenen Schallwände „vom blauen Planeten“ diejenige, die mir klar am besten gefällt – und ich hab mittlerweile ziemlich viele davon gehört. Der Breitbänder ist nach wie vor kein Hochtonwunder, er macht seine Sache am oberen Ende des Spektrums aber ordentlich und integriert sich gut in den stimmigen Gesamtcharakter des Konzeptes. Raum gibt‘s jede Menge, mit den oben angesprochenen Einschränkungen. Und was lernen wir daraus? Membranfläche. Je mehr, desto besser. War doch klar, oder?
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