0 0
Dieser Online-Shop verwendet Cookies für ein optimales Einkaufserlebnis. Dabei werden beispielsweise die Session-Informationen oder die Spracheinstellung auf Ihrem Rechner gespeichert. Ohne Cookies ist der Funktionsumfang des Online-Shops eingeschränkt. Sind Sie damit nicht einverstanden, klicken Sie bitte hier.

Punk Array

Artikelnummer: 2019008

Ofene Schallwand mit kleinem Line Array. Point Source mal ganz kreativ

214,47 €/1 m
Gewicht: 4.72 kg
3 Tage Lieferzeit: 1 - 3 S
Test in Klang und Ton 5-2019
Klang
Legen wir erst mal was auf, das eigentlich immer funktioniert: Das Gemeinschaftswerk „Convergence“ von Malia und Boris Blank. Die Scheibe macht auch hier ihren Job, und das ganz ausgezeichnet: Es tönt weiträumig, komplett und ziemlich beeindruckend. Das Punk Array ist durchaus empfi ndlich, was die Aufstellung angeht: Die Anwinkelung in der Horizontalen hat deutlichen Einfl uss auf den Mitteltonbereich, der Winkel in der Vertikalen verändert den Hochtonpegel merklich. Hier entscheidet nicht ein Grad über Wohl und Wehe, beim Setup ist aber ein wenig Sorgfalt anzuraten (aber das gilt ja eigentlich immer). Das Punk Array dankt ein wenig Mühe mit einem leicht warmen und überaus energetischen Grundcharakter. Das gepaart mit dem bekannt lockeren und knackigen Open-Baffl e-Basscharakter führt zu einer äußerst verträglichen Mischung. Klar, ganz unten muss man ein paar Abstriche machen, das fällt nennenswert aber erst bei mit so extremen synthetischen Bässen angereichertem Material wie dem erwähnten ins Gewicht. Gönnen wir uns „Lucky Guy“ von dem hervorragenden MFSL-Remaster von Rickie Lee Jones‘ Klassiker „Pirates“. Hier tönt der Bass schön rund und „punchy“, genau so muss das. Von den Hochtonfähigkeiten des Mini-Line-Arrays bin ich schwer begeistert: Die Stimme hat genau die Sprödigkeit, die sie so unverwechselbar macht. Und das Ganze hat Kraft – kein Wunder bei so viel Schall abstrahlender Fläche. Mitunter erinnert das ein wenig an die diesbezügliche Potenz eines großen AMTs – nicht schlecht. Der Übergang zwischen den beiden Zweigen ist schön lückenlos gelungen, hier hilft bestimmt auch der Umstand, dass beide Abteilungen ohne Gehäuse auskommen. Tatsächlich halte ich diese Kombination sogar für noch etwas gelungener als die ursprüngliche „Punk 15“, die im Hochtonbereich etwas – sagen wir mal: spezieller klang. Das hier ist detailliert, butterweich und überaus angenehm – große Klasse. Besondere Beachtung verdient auch der Bausatzpreis: Derzeit gibt‘s das gute Stück für schmale 160 Euro pro Seite, das ist ein überaus faires Angebot.
Es liegen keine Kommentare zu diesem Artikel vor.

Wir informieren Sie gern darüber, falls der Preis dieses Artikels Ihrem Wunschpreis entspricht.

Prüfcode